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Stabile Basis und starke US-Wirtschaft:

Welt-ETF trifft auf S&P 500

Eine häufig genutzte Kombination im Depot ist ein breit gestreuter Welt-ETF als Basis und ein zusätzlicher ETF auf den S&P 500 Index.

Der Welt-ETF bildet dabei den Kern des Depots. Er investiert automatisch in viele Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen. Dadurch wird das Geld über viele Regionen und Märkte verteilt. Man investiert also in einen großen Teil der weltweiten Wirtschaft.

Der S&P 500 ist einer der bekanntesten Aktienindizes der Welt. Der Name steht für Standard & Poor’s 500. In diesem Index sind rund 500 der größten börsennotierten Unternehmen aus den USA enthalten.

Der Index zeigt, wie sich ein großer Teil der amerikanischen Wirtschaft entwickelt. Viele Investoren schauen deshalb auf den S&P 500, wenn sie wissen möchten, wie es dem US-Aktienmarkt geht.

Im S&P 500 sind Unternehmen aus vielen verschiedenen Branchen vertreten. Dazu gehören zum Beispiel Technologie, Gesundheit, Industrie, Konsumgüter, Energie und Finanzunternehmen.

Viele dieser Firmen gehören zu den grössten und erfolgreichsten Unternehmen der Welt.

Eine mögliche Gewichtung

Eine mögliche Gewichtung könnte zum Beispiel so aussehen:

70 % Weltwirtschaft – als breit gestreute Basis

30 % S&P 500 – mit stärkerem Fokus auf die US-Wirtschaft

Diese Kombination verbindet zwei Ideen.

Der Welt-ETF sorgt für eine breite Streuung über die gesamte Weltwirtschaft.

Der S&P 500 gibt dem Depot einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die amerikanische Wirtschaft.

Viele Anleger entscheiden sich bewusst für diese Kombination. Sie möchten einerseits weltweit investieren, aber gleichzeitig den USA etwas mehr Gewicht geben.

Wichtig zu verstehen

Viele grosse Unternehmen aus dem S&P 500 sind bereits im Welt-ETF enthalten.

Grosse amerikanische Konzerne haben in vielen Weltindizes einen hohen Anteil. Das liegt daran, dass diese Unternehmen sehr groß sind und einen großen Einfluss auf die Börse haben.

Wenn man zusätzlich in den S&P 500 investiert, werden diese Firmen bewusst stärker im Depot gewichtet.

Man entscheidet sich also gezielt dafür, den Anteil der USA im Portfolio zu erhöhen.

Viele Anleger sehen die Vereinigten Staaten als wichtigen Motor der Weltwirtschaft. Dort entstehen viele Innovationen, neue Technologien und erfolgreiche Unternehmen.

Deshalb betrachten manche Investoren eine stärkere Gewichtung der USA als eine mögliche Chance für langfristiges Wachstum.

Die Schwergewichte des S&P 500 🇺🇸

Der S&P 500 wird stark von einigen grossen Unternehmen geprägt. Viele dieser Firmen gehören zu den bekanntesten Konzernen der Welt.

Zu den grössten Unternehmen im Index gehören unter anderem:

Microsoft – Software, Cloud und künstliche Intelligenz

Apple – Hardware, iPhone und digitale Ökosysteme

Nvidia – Chips für künstliche Intelligenz und Rechenzentren

Amazon – Onlinehandel und Cloud-Infrastruktur

Alphabet (Google) – Suchmaschine und digitale Werbung

Meta Platforms – soziale Netzwerke

Berkshire Hathaway – Investment- und Beteiligungsgesellschaft

Eli Lilly – Pharmaunternehmen

Broadcom – Halbleiter und Software

Tesla – Elektromobilität

Viele dieser Unternehmen sind auch im Welt-ETF enthalten. Wenn man zusätzlich in den S&P 500 investiert, werden diese Firmen noch stärker im Portfolio gewichtet.

Risiken und Schwankungen nicht unterschätzen

So interessant diese Kombination auch sein kann, sollte man sich bewusst sein, dass auch der S&P 500 stärkeren Schwankungen unterliegen kann als ein breit gestreuter Welt-ETF.

Der wichtigste Grund dafür ist, dass der S&P 500 nur Unternehmen aus einem einzigen Land enthält – den USA.

Dadurch wird eine Region im Portfolio bewusst stärker gewichtet. Wenn sich die amerikanische Wirtschaft gut entwickelt, kann sich der S&P 500 sehr stark entwickeln.

Wenn die Wirtschaft schwächelt oder politische oder wirtschaftliche Probleme auftreten, kann der Index jedoch auch deutlich stärker fallen.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass der Index von einigen wenigen sehr großen Unternehmen stark beeinflusst wird. Wenn diese großen Firmen Probleme bekommen, kann sich das stärker auf den gesamten Index auswirken.

Durch die zusätzliche Investition setzt man also bewusst einen regionalen Schwerpunkt im Depot.

Das kann langfristig Chancen bieten, bringt aber auch höhere Schwankungen mit sich.

Genau aus diesem Grund wählen viele Anleger beim S&P 500 nur eine begrenzte Gewichtung, zum Beispiel etwa

30 % im Portfolio.

Dadurch bleibt der größte Teil des Depots weiterhin breit über die Weltwirtschaft verteilt.

Der Welt-ETF bleibt deshalb in dieser Strategie der stabile Kern des Depots, während der S&P 500 eher als Ergänzung mit zusätzlichem Fokus auf die USA gedacht ist.

Beispiel mit einem Sparplan

Angenommen, du möchtest jeden Monat 100 CHF investieren und deine Strategie sieht eine Gewichtung von 70 % Welt-ETF und 30 % S&P 500 vor.

Dann könnte die Aufteilung zum Beispiel so aussehen:

  • 70 CHF pro Monat in einen Welt-ETF

  • 30 CHF pro Monat in einen S&P 500 ETF

So bleibt der grösste Teil deines Geldes breit über die Weltwirtschaft verteilt. Gleichzeitig setzt du mit einem kleineren Teil einen zusätzlichen Schwerpunkt auf die amerikanische Wirtschaft.

Ein Sparplan hat außerdem den Vorteil, dass du regelmäßig investierst und langfristig Vermögen aufbauen kannst. Dabei musst du nicht jedes Mal überlegen, wann der richtige Zeitpunkt zum Investieren ist.

Zum Schluss noch ein Gedanke

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, ein Portfolio aufzubauen. Manche Anleger investieren ausschließlich in einen Welt-ETF, andere ergänzen ihr Depot zusätzlich mit regionalen ETFs wie dem S&P 500.

Die Kombination aus Welt-ETF und S&P 500 ist daher nur eine mögliche Idee, um der US-Wirtschaft etwas mehr Gewicht im Portfolio zu geben.

Wichtig ist, eine Strategie zu wählen, die zu den eigenen Zielen, zum Anlagehorizont und zur persönlichen Risikobereitschaft passt.

Am Ende zählt vor allem, dass man eine Struktur findet, die man langfristig durchhalten kann und mit der man sich beim Investieren wohlfühlt.

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