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Mit welchem ETF soll man starten – und langfristig aufbauen?

Viele fragen sich: Mit welchem ETF soll ich beginnen?

 

Meine klare Meinung ist: Es muss nicht kompliziert sein. Ein breit gestreuter Welt-ETF kann nicht nur ein Einstieg sein, sondern die solide Basis für viele Jahre.

 

Ich halte den MSCI World oder den FTSE All-World für sehr gute Grundbausteine. Der MSCI World investiert in grosse Unternehmen aus den Industrienationen. Der FTSE All-World geht noch einen Schritt weiter und enthält zusätzlich Schwellenländer. Mit beiden investierst du automatisch in viele hunderte bis tausende Unternehmen weltweit. Du setzt nicht auf ein einzelnes Land oder eine Branche, sondern auf die gesamte Weltwirtschaft. Genau das macht sie so stark.

 

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Fondsgrösse. Sowohl der MSCI World als auch der FTSE All-World verwalten viele Milliarden Euro. Das ist für mich ein positives Zeichen. Grosse ETFs gelten als stabil und werden nicht so leicht geschlossen wie sehr kleine Fonds. Je grösser ein ETF ist, desto mehr Anleger investieren darin. Das sorgt für Liquidität und Vertrauen.

 

Diese ETFs können dein Fundament sein. Später kannst du dein Portfolio erweitern, zum Beispiel mit einem zusätzlichen ETF auf Technologie oder andere Bereiche. Aber die Basis bleibt stabil. Du brauchst nicht fünf verschiedene ETFs, um gut aufgestellt zu sein. Ein solider Welt-ETF reicht aus, um langfristig Vermögen aufzubauen.

 

Natürlich gibt es Schwankungen. Die Märkte steigen nicht jedes Jahr. Aber wer langfristig denkt und investiert bleibt, hat historisch gute Chancen. Für mich sind der MSCI World oder der FTSE All-World keine kurzfristige Lösung, sondern eine langfristige Strategie.

 

 

 

 

 

MSCI World vs. FTSE All World

 

In meinem Portfolio habe ich mich für den FTSE All-World entschieden, weil er neben den Industrieländern auch die Schwellenländer abdeckt. Damit investiere ich noch breiter in die Weltwirtschaft, ohne einen zusätzlichen ETF zu benötigen. Die Kosten sind praktisch gleich wie beim MSCI World. Wenn ich also die gleiche Gebühr zahle, aber eine breitere Streuung bekomme, fühlt sich das für mich sinnvoller an.

 

Wichtig zu wissen: Beide ETFs gibt es in zwei Varianten – als ausschüttende (DIST) und als thesaurierende (ACC) Version. Bei der ausschüttenden Variante werden die Dividenden regelmässig auf dein Konto ausbezahlt. Bei der thesaurierenden Variante werden die Erträge automatisch wieder investiert. Ich habe mich bewusst für die ausschüttende Variante entschieden. Mir gefällt es, wenn das Geld regelmässig passiv auf mein Konto kommt. Das macht den Vermögensaufbau für mich greifbarer und motivierender. Natürlich könnte man die Dividenden auch automatisch wieder anlegen, aber ich entscheide gerne selbst, was ich damit mache.

 

Darum ist der FTSE All-World meine Basis. Einfach, breit gestreut und langfristig gedacht.

 

Transparenz-Hinweis

In diesem Beitrag teile ich meine persönlichen Erfahrungen und Gedanken zum Thema Investieren. Die genannten ETFs dienen als Beispiele und passen zu meiner eigenen Strategie. Natürlich gibt es viele weitere Möglichkeiten, die ebenfalls sinnvoll sein können.

Dieser Beitrag soll informieren und Orientierung geben. Jede Entscheidung sollte jedoch zu den eigenen Zielen und zur persönlichen Situation passen. Langfristiges Investieren braucht Geduld und einen klaren Plan.

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